Setze Wasser auf, lausche dem leiser werdenden Raum, rieche die Teeblätter, wärme deine Hände an der Tasse. Diese Minuten verlangsamen Gedanken und schaffen Bodenkontakt. Kein Scrollen, nur Atmen, Duft, Wärme. Trinke bewusst drei kleine Schlucke, spüre Schultern und Füße. Das Ritual trainiert sanft, Genuss als Anker zu verwenden, wenn innere Unruhe auftaucht.
Stelle dich barfuß hin, spüre die Kontaktpunkte der Füße, verlagere das Gewicht langsam nach vorn, hinten, seitlich. Atme weich. Textur von Holz, Teppich oder Stein bringt dich unmittelbar ins Hier und Jetzt. Zwei Minuten reichen, um Kopfkino zu stoppen und den Körper verlässlich als Ruhequelle zu erleben, ohne Worte, ohne Bildschirme, nur Empfindungen.
Wähle drei sichtbare Dinge, räume sie achtsam an ihren Platz, wiederhole dreimal. Dabei langsam atmen, Blick weich. Diese überschaubare Ordnungsgeste schenkt Selbstwirksamkeit und Klarheit, ohne in Perfektionismus zu kippen. Nach wenigen Runden fühlt sich der Raum leichter an, und dein Geist folgt. So entsteht ein niedrigschwelliger, bildschirmfreier Reset vor dem nächsten Schritt.
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